Daytrading bezeichnet den schnellen An- und Wiederverkauf von Aktien binnen eines Tages und stellt eine riskante Art der Wertpapierspekulation dar. Der Handel erfolgt und Ausnutzung geringer kurzfristiger Kursschwankungen. Grundvoraussetzung für erfolgreiches Daytrading sind rational-kühle Kalkulation und umfassende Kenntnisse über das Börsengeschäft. Daytrader benötigen die Möglichkeit in Realtime (Echtzeit) zu handeln, um sofort auf Kursschwankungen reagieren zu können.

Strategien im Daytrading

Das Grundkapital des Daytraders ist die Information. Er sollte stets über aktuelle Wirtschaftsnews informiert sein und vor Handelseröffnung prüfen, welche Aktien an diesem Tag besonderes Kurspotential bieten. Einen tiefen Einstiegskurs ermöglicht die Platzierung einer Kauf-Limit-Order. Diese wird wirksam wenn der Aktienkurs kurzzeitig auf das gewünschte Niveau sinkt. Aktien mit hohem Handelsvolumen versprechen größere Volatilität und sind zu bevorzugen.

Gewinne und Verluste beim Daytrading

Angst und Gier sind schlechte Ratgeber. Bereits vor dem Kauf sollte der angestrebte Verkaufskurs bestimmt und eingehalten werden. Mit Hilfe einer Good Till Cancel-Order kann der automatische Verkauf beim kurzzeitigen Erreichen des angestrebten Kursniveaus sicher gestellt werden. Daytrader trennen sich schnell von sinkendem Werten und akzeptieren Verluste. Der nächste Kauf kann schon die erhoffte Rendite bringen. Sie halten Papiere nie über Nacht, da in der Zwischenzeit wirtschaftliche Entwicklungen den Kurs beeinflussen können. Daytrader kaufen und verkaufen entgegen der allgemeinen Tendenz. Sie verkaufen Aktien, wenn diese auffällige Kurssprünge aufweisen und kaufen Titel, wenn der Kurs überdurchschnittlich stark gefallen ist. Die Erfahrung lehrt, dass auffällige Anstiege häufig durch sinkende Kurse abgelöst werden – und umgekehrt.