Bundesschatzbriefe – Festverzinsliche staatliche Wertpapiere
Staatliche Sparbriefe bieten attraktive Zinsen bei maximaler Einlagensicherheit

Die deutsche Finanzagentur legt in unregelmäßigen Zeitabständen Bundesschatzbriefe auf, die von privaten Anlegern bei jedem Geldinstitut, oder der Finanzagentur selbst, erworben werden können. Bundesschatzbriefe sind Wertpapiere des Bundes und werden nicht an den Börsen gehandelt.
Sie bieten eine feste Verzinsung über eine bestimmte Laufzeit, bei gleichzeitig hundertprozentiger Einlagensicherung durch den Bund. Bundesschatzbriefe kann sowohl in einem privaten Wertpapierdepot als auch in einem Schuldbuchkonto der deutschen Finanzagentur aufbewahrt werden. Letztere Variante ist gebührenfrei. Der Anleger kann eine beliebige Summe in das Wertpapier investieren und muss lediglich die Mindesteinlage von 52,00 Euro beachten.
Bundesschatzbriefe werden in den Varianten A und B ausgegeben, die sich hinsichtlich Laufzeit und Verzinsung unterscheiden.
Ein vorzeitige Rückgabe des Wertpapiers widerspricht der ursprünglichen Intention des Bundes und ist an bestimmte Bedingungen geknüpft.
Bundesschatzbriefe vom Typ A
Der Typ A verfügt über eine feste sechsjährige Laufzeit. Ein mal jährlich (zum 31.12) werden die aufgelaufenen Zinserträge ausgeschüttet. Die Verzinsung erfolgt nach dem System einer ansteigenden Zinstreppe. Mit jeden Jahr der Laufzeit erhöht sich der Zinssatz um einige Prozentpunkte bis er im Schlussjahr seinen Höhepunkt erreicht.
Bundesschatzbriefe vom Typ B
Typ B verfügt über eine feste siebenjährige Laufzeit und gewährt dem Anleger die Möglichkeit vom Zinseszins-Effekt zu profitieren. Die erwirtschafteten Zinserträge werden erst am Ende der Laufzeit ausgeschüttet und zwischenzeitlich intern mitverzinst, was die Gesamtrendite erhöht. Die Verzinsung folgt gleichfalls dem Zinstreppen-Modell mit jährlicher Steigerung.
